
Der Bürgerschützenverein Schwerte von 1436 e.V. blickt auf eine über 590-jährige Tradition zurück.
Die Wurzeln unseres Vereins reichen bis
in das Jahr 1436, als in Schwerte erstmals
organisierte Schützen urkundlich erwähnt wurden (damals die Bürgerwehr).
Ursprünglich diente die Schützengemeinschaft dem Schutz der Stadt.
In einer Zeit, in der Schwerte befestigt war und die Verteidigung in den Händen der Bürger lag, war es notwendig, den Umgang mit Waffen zu beherrschen und regelmäßig zu üben.
Die Schützen übernahmen Verantwortung für Sicherheit, Ordnung und
Zusammenhalt innerhalb der Bürgerschaft.
Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich diese Aufgabe. Mit dem Ende der
städtischen Verteidigungsfunktion
entwickelte sich der Verein zu einer
Gemeinschaft, die Traditionen pflegt und das gesellschaftliche Leben in Schwerte
bereichert.
Aus der Bürgerwehr wurde ein Traditionsverein, der bis heute Werte wie Gemeinschaftssinn, Verantwortungsbewusstsein und Heimatverbundenheit lebt.

Stumm und friedlich grüßen seit nunmehr
60 Jahren die alten Kanonen unter dem
Ruhrtal-Museum.
Eine echte Kugel wurde
aus ihnen niemals abgefeuert.
Stattdessen dienten sie als Schützenböller,
mit denen einst die neuen Könige feierlich
hochleben gelassen wurden.
Später wurden die Kanonen in den
Haverhallen in Schwerte eingelagert. Durch Brandstiftung erlitten sie dort schwere
Schäden.
Die Überreste konnten geborgen und
anschließend restauriert werden.
1993 wurden die Schützenkanonen
schließlich im Ruhrtal-Museum der Stadt Schwerte der
Öffentlichkeit präsentiert. Viele Jahre
geschah nichts weiter mit ihnen, bis sie im Jahr 2012
erneut restauriert wurden.
Ihre feierliche Wiedereinweihung fand am Strang im Reiche des Wassers in Schwerte statt. In Zusammenarbeit mit dem
Schützenverein Dördel, der seine eigene
Kanone namens „Jasminchen“ mitbrachte, wurde das Ereignis mit einem Salutschuss
würdig begangen.
